Sind kostenlose Girokonten wirklich immer kostenlos? Diese Frage stellen sich viele Inhaber eines Kontos, das regelmäßige Gebühren verursacht. Dazu muss man ganz klar sagen, dass es oft nicht so einfach ist. Denn die meisten Banken erwartet, das regelmäßig Geld auf das Konto eingezahlt wird. Dabei st es unerheblich woher das Geld kommt, es reicht in vielen Fällen völlig aus, wenn der Verwendungszweck einen bestimmten Begriff enthält. Bei manchen Banken gibt es auch einen Mindestgeldeingang, der erreicht werden muss, damit das Konto kostenfrei bleibt.
Sollte es sich lediglich um die Anforderung zu einem bestimmten Verwendungszweck handeln, dann besteht oft auch die Möglichkeit z.B. ein Haushaltskonto einzurichten und die entsprechenden Zahlungen mit dem Vermerk “Bezüge, Gehalt, Lohn, Vergütung, Rente, Pension oder ähnliches”, klären Sie die Details jedoch im Einzelfall mit der Bank die Sie in die nähere Auswahl einbezogen haben.
Es gibt jedoch auch Banken, bei denen die Kontoführung tatsächlich völlig kostenlos ist, dafür sind die Konditionen nicht ganz so vorteilhaft, wie bei Konten mit Gehaltseingang, oder aber Zusatzleistungen sind dann gebührenpflichtig. Dazu können neben Kreditkarten auch ec-Karten gehören oder die Anzahl der monatlichen Verfügungen ist begrenzt.
In der Menge an Angeboten ist es deshalb oft nicht einfach den Überblick zu behalten. Damit Sie nicht alle Banken einzeln abklappern müssen, können Sie einen Girokonto-Vergleich durchführen und abhängig von Ihren persönlichen Voraussetzungen den am Besten zu Ihnen passenden Anbieter auswählen. Berücksichtigen Sie dabei jedoch unbedingt, die Zusatzbedingungen auf den Seiten der jeweiligen Banken und grenzen Sie über die Vergleichsseite Ihre Auswahl auf drei bis vier Anbieter um eine bessere Vergleichsgrundlage zu haben.